{"id":613,"date":"2009-07-02T14:20:28","date_gmt":"2009-07-02T13:20:28","guid":{"rendered":"http:\/\/unser-niedersaubach.de\/?page_id=613"},"modified":"2018-05-21T16:08:56","modified_gmt":"2018-05-21T15:08:56","slug":"theaterverein-einigkeit","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/unser-niedersaubach.de\/?page_id=613","title":{"rendered":"Theaterverein EINIGKEIT"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Ein Jahr nach Beendigung des zweiten Weltkrieges war der Wunsch in der Bev\u00f6lkerung nach einer R\u00fcckkehr in ein normales, friedliches Leben sehr gro\u00df. Man wollte wieder einer geregelten Arbeit nachgehen, man wollte aber auch miteinander feiern oder gemeinsame Interessen pflegen. Gemeinsame Interessen wurden zur damaligen Zeit fast ausschlie\u00dflich \u00fcber Vereine organisiert. Wenn in einem Dorf Pers\u00f6nlichkeiten vom Ideenreichtum und Tatendrang eines <strong>\u201eGrawen Jupp&#8220; <\/strong>eine L\u00fccke im Angebot entdeckten, so konnte es nicht lange dauern, bis ein neuer Verein den bestehenden Kreis bereicherte.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Es sei noch erw\u00e4hnt, dass es bereits in den Jahren 1930 bis 1935 ein Vorl\u00e4ufer \u00a0unter dem Namen Theaterverein \u201eEinigkeit&#8220;\u00a0 firmierte. Von diesem Vorl\u00e4ufer, der sich 1935 automatisch aufl\u00f6ste, liegen uns keine schriftlichen Dokumente vor.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Wer Jupp noch pers\u00f6nlich kennen lernen durfte, wundert sich nicht, dass er das Theaterspiel als bereicherndes Element f\u00fcr sich und das Dorf entdeckte. Doch lassen wir ihn selber sprechen:<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\"><em>&#8222;<a class=\"wpGallery\" title=\"Grawen Jupp erz\u00e4hlt\" href=\"http:\/\/unser-niedersaubach.de\/Dokumente\/Theaterverein\/TV_0.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Nach vorheriger, reiflicher \u00dcberlegung war ich zu dem Entschlusse gelangt, unserem kleinen Dorfe durch die Gr\u00fcndung eines Theatervereins den im geb\u00fchrenden Platz unter den anderen D\u00f6rfern der n\u00e4heren Umgebung zu verschaffen. Leider stie\u00df ich hierbei auf Umst\u00e4nde und Schwierigkeiten, die ein Umsetzen &#8230; .&#8220;<\/a> <\/em>(das Zitat einfach anklicken, um zum Dokument zu kommen)<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Da unsere Heimat in dieser Zeit unter franz\u00f6sischer Besatzungshoheit stand, die alle Aktivit\u00e4ten sehr genau beobachtete und reglementierte, wundert es nicht, dass der geplante Verein sich zun\u00e4chst die <a class=\"wpGallery\" title=\"Zustimmung der fr\u00e4nz\u00f6sischen Besatzer\" href=\"http:\/\/unser-niedersaubach.de\/Dokumente\/Theaterverein\/TV_1.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Zustimmung<\/strong><\/a> <em>(einfach anklicken, um zum Dokument zu kommen)<\/em> bei <strong>Monsieur le Colonel Dutrou, D\u00e9l\u00e9gu\u00e9 du Cercle de Sarrelouis<\/strong> einholen musste. Beigef\u00fcgt waren auch die <strong><a class=\"wpGallery\" title=\"Die Statuten\" href=\"http:\/\/unser-niedersaubach.de\/Dokumente\/Theaterverein\/TV_2.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ersten Statuten<\/a> <\/strong>in franz\u00f6sischer und deutscher Sprache. Nachdem der Gr\u00fcndungsversammlung nichts mehr im Wege stand, musste \u00fcber das B\u00fcrgermeisteramt Lebach die Genehmigung der Vereinsgr\u00fcndung bei der Milit\u00e4rregierung Saarlouis <strong><a class=\"wpGallery\" title=\"Antrag auf Zulassung\" href=\"http:\/\/unser-niedersaubach.de\/Dokumente\/Theaterverein\/TV_4.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">beantragt<\/a> <\/strong>werden. Die <strong><a class=\"wpGallery\" title=\"Die Genehmigung zur Vereinsgr\u00fcndung\" href=\"http:\/\/unser-niedersaubach.de\/Dokumente\/Theaterverein\/TV_5.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Genehmigung<\/a> <\/strong><strong><a class=\"wpGallery\" title=\"Die Gr\u00fcndung\" href=\"http:\/\/unser-niedersaubach.de\/Dokumente\/Theaterverein\/TV_6.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gr\u00fcndungsversammlung<\/a> <\/strong> wurde auf den 12. Oktober 1946 festgesetzt. Unter Leitung des Gr\u00fcndungsausschussvorsitzenden Josef Sch\u00e4fer (Grawen Jupp) wurde der Theaterverein \u201eEinigkeit&#8220; von 34 Mitgliedern <strong><a class=\"wpGallery\" title=\"Gr\u00fcndungsprotokoll\" href=\"http:\/\/unser-niedersaubach.de\/Dokumente\/Theaterverein\/TV_7.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">gegr\u00fcndet<\/a>. <\/strong>Zum Vorsitzenden w\u00e4hlte die Versammlung Josef Sch\u00e4fer. Er dankte der franz\u00f6sischen Milit\u00e4rregierung ausdr\u00fccklich, die das w\u00e4hrend der Nazizeit au\u00dfer Kraft gesetzte Vereinsrecht durch <strong><a class=\"wpGallery\" title=\"Dank an die Milit\u00e4rregierung\" href=\"http:\/\/unser-niedersaubach.de\/Dokumente\/Theaterverein\/TV_8.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Verordnung<\/a> <\/strong> wieder hergestellt hatte. erfolgte am 30. September 1946. Die<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Da der <strong>Theaterverein \u201eEinigkeit&#8220;<\/strong> ordnungsgem\u00e4\u00df gegr\u00fcndet war, k\u00f6nnte man denken, dass er nun den Spielbetrieb aufnehmen konnte. So einfach war das Leben damals allerdings nicht. Bevor die erste Auff\u00fchrung inszeniert werden konnte, musste wieder bei der Milit\u00e4rregierung in Saarlouis eine <strong><a class=\"wpGallery\" title=\"Genehmigung zur ersten Auff\u00fchrung\" href=\"http:\/\/unser-niedersaubach.de\/Dokumente\/Theaterverein\/TV_10.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Genehmigung<\/a> <\/strong> eingeholt werden.<\/span><\/p>\n<h2><span style=\"color: #000000;\"><strong>\u00a0<\/strong><\/span><\/h2>\n<h3><span style=\"color: #000000;\"><strong>Aus dem Spielbetrieb<\/strong><\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Das erste St\u00fcck, das an der Martinikirmes zur Auff\u00fchrung gelangte, war ein Volksschauspiel mit dem Titel \u201e<strong>Lebensst\u00fcrme&#8220;<\/strong>. <strong><a class=\"wpGallery\" title=\"Tagebuch von Grawen Jupp (Josef Sch\u00e4fer)\" href=\"http:\/\/unser-niedersaubach.de\/Dokumente\/Theaterverein\/TV_0.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Aus dem Tagebuch von Josef Sch\u00e4fer<\/a>:<\/strong> <em>&#8222;Am 10. November um 19.00 Uhr beginnt der gro\u00dfe Moment, in dem sich der Vorhang zum ersten Male \u00f6ffnet.\u00a0\u00a0&#8218;<strong>Lebensst\u00fcrme&#8216; <\/strong>ersetzt die Zuschauer in atemberaubende Spannung! Ein Erfolg, wie er nie vorauszusehen war! Begeisterung \u00fcber Begeisterung.&#8220;<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Bereits zu Weihnachten im Jahre 1946 wurde an beiden Feiertagen das Drama <strong>\u201eDie Braut des Wilderers&#8220;<\/strong> im Gasthaus Krohn aufgef\u00fchrt. Auch hier musste zuvor der Milit\u00e4rregierung ein <strong><a class=\"wpGallery\" title=\"Genehmigungsgesuch\" href=\"http:\/\/unser-niedersaubach.de\/Dokumente\/Theaterverein\/TV_11.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Genehmigungsgesuch<\/a> <\/strong> und das Manuskript zugeschickt werden. Das Hohe Kommissariat behielt sich bis ins Jahr 1950 Genehmigungen zu allen Veranstaltungen vor, seien es Theaterauff\u00fchrungen, Jahreshauptversammlungen oder Vergn\u00fcgungsveranstaltungen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\"><strong><a class=\"wpGallery\" title=\"Tagebuch\" href=\"http:\/\/unser-niedersaubach.de\/Dokumente\/Theaterverein\/TV_0.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Aus dem Tagebuch von Josef Sch\u00e4fer<\/a> :<\/strong> <em>&#8222;Am 25. und 26. Dez. ist es <strong>Die Braut\u00a0 des Wilderers, <\/strong>die mit ihrem hochdramatischen Inhalt das Publikum tief ersch\u00fcttert. Am 12. Januar 1947 \u00a0sind es wieder die <strong>&#8218;Lebensst\u00fcrme&#8216;, <\/strong>die in dem zum Bersten gef\u00fcllten Saal gr\u00f6\u00dfte Begeisterung hervorrufen. Dann kam das Osterfest am 6. Und 7. April 1947.<strong> <a class=\"wpGallery\" title=\"Am Grabe der Liebe\" href=\"http:\/\/unser-niedersaubach.de\/Dokumente\/Theaterverein\/TV_3.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">&#8218;<\/a><\/strong><strong><a class=\"wpGallery\" title=\"Am Grabe der Liebe\" href=\"http:\/\/unser-niedersaubach.de\/Dokumente\/Theaterverein\/TV_3.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Am Grabe der Liebe&#8216;<\/a><\/strong> betitelte sich das neue Programm, welches wohl als Glanzleistung bezeichnet werden kann. Der zweiten Auff\u00fchrung folgte eine dritte am 20. April. Und wieder ein Bombenerfolg!&#8220;<\/em><\/span><\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\"><strong>Auszug aus der Saarbr\u00fccker Zeitung:<\/strong><\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\"><strong>Niedersaubach, <\/strong>T h e a t e r a b e n d.\u00a0 An beiden Osterfeiertagen stellte sich der hiesige Theaterverein \u201eEinigkeit&#8220; in dem bis zum allerletzten Platz gef\u00fcllten Saale der Gastwirtschaft Krohn wieder mit einem neuen Programm vor. In wirklich packender und hinrei\u00dfender Weise gelangte vor einem begeisterten Publikum das Schauspiel <strong>\u201eAm Grabe der Liebe&#8220;<\/strong> zur Auff\u00fchrung. Die einzigartigen Leistungen der Schauspieler, durch eine sehr geschmackvolle B\u00fchnenausstattung wundervoll umrahmt, wurden durch langanhaltenden Beifall der Zuschauer reichlich belohnt.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Am 8. Mai 1947 gibt der Theaterverein eine Gastvorstellung zu Gunsten der Arbeiterwohlfahrt Lebach im Kinosaal. Der Abend war ein gro\u00dfer Erfolg bei ausverkauftem Saale.<\/span><\/p>\n<h2 style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\"><strong>\u00a0<\/strong><\/span><\/h2>\n<h3><span style=\"color: #000000;\"><strong>Kulturverein \u201eIn Treue fest&#8220;<\/strong><\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Am 24. April 1947 waren laut <strong><a class=\"wpGallery\" title=\"Anordnung\" href=\"http:\/\/unser-niedersaubach.de\/Dokumente\/Theaterverein\/TV_12.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Anordnung<\/a> <\/strong> der Milit\u00e4rregierung alle Kunst- und Kulturvereine neu zu organisieren.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Der Theaterverein musste sich aufl\u00f6sen und in einen Kulturverein \u00fcberf\u00fchrt werden. <strong><a class=\"wpGallery\" title=\"Genehmigungsverfahren\" href=\"http:\/\/unser-niedersaubach.de\/Dokumente\/Theaterverein\/TV_13.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Das Procedere<\/a><\/strong>: Hierzu wurde zun\u00e4chst die Genehmigung beim Kommandanten in Saarlouis eingeholt werden. Nach dessen Erlaubnis wurde am 22. Mai 1947 eine Gr\u00fcndungsversammlung einberufen. Laut Tagesordnung wurden die Statuten festgesetzt und durch die Versammlung best\u00e4tigt, ein neuer Vorstand gew\u00e4hlt und der neue Verein durch den Vorstand \u00fcbernommen. Das Protokoll zur Gr\u00fcndungsversammlung und die neu verfassten Statuten waren wieder der Milit\u00e4rregierung zuzuleiten. Am 22. September wurden die <strong><a class=\"wpGallery\" title=\"Spielplan 1948\" href=\"http:\/\/unser-niedersaubach.de\/Dokumente\/Theaterverein\/TV_14.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">geplanten Aktivit\u00e4ten<\/a> <\/strong> f\u00fcr das kommende Jahr eingereicht. Der <strong>Kulturverein \u201eIn Treue fest&#8220;<\/strong> gliederte sich in die Sparten Theater und Musik. Es mussten alle Veranstaltungen &#8211; Theaterauff\u00fchrungen, Versammlungen, Bunte Abende, Fahrten &#8211; bei der Milit\u00e4rregierung beantragt werden.<\/span><\/p>\n<h2 style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\"><strong>\u00a0<\/strong><\/span><\/h2>\n<h3><span style=\"color: #000000;\"><strong>Aus dem Spielbetrieb<\/strong><\/span><\/h3>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Am 9. Oktober 1947 bat der Vorsitzende Josef Scherer um die <strong><a class=\"wpGallery\" title=\"Antrag auf Genehmigung\" href=\"http:\/\/unser-niedersaubach.de\/Dokumente\/Theaterverein\/TV_15a.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Genehmigung<\/a> <\/strong> zur Auff\u00fchrung des Dramas <strong>Die Toten stehen auf. <\/strong>Die Auff\u00fchrung war so erfolgreich, dass man beantragte, auch in Steinbach im Saale Graf und in Lebach im Kinosaal gastieren zu d\u00fcrfen. Der Theaterverein Niedersaubach war mittlerweile in der Region bekannt und spielte vor vollen S\u00e4len.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #000000;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-624\" title=\"tv_1\" src=\"http:\/\/unser-niedersaubach.de\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/tv_1.jpg\" alt=\"tv_1\" width=\"464\" height=\"394\" srcset=\"https:\/\/unser-niedersaubach.de\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/tv_1.jpg 580w, https:\/\/unser-niedersaubach.de\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/tv_1-300x254.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 464px) 100vw, 464px\" \/><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #000000;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-626\" title=\"tv_2\" src=\"http:\/\/unser-niedersaubach.de\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/tv_2.jpg\" alt=\"tv_2\" width=\"448\" height=\"317\" srcset=\"https:\/\/unser-niedersaubach.de\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/tv_2.jpg 560w, https:\/\/unser-niedersaubach.de\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/tv_2-300x212.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 448px) 100vw, 448px\" \/><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">In der Folgezeit f\u00fchrte man im Januar 1948 das Lustspiel <strong>\u201eRobert und Bertram die ulkigen Galgenv\u00f6gel&#8220; <\/strong>auf.<\/span><\/p>\n<h2 style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\"><strong>\u00a0<\/strong><\/span><\/h2>\n<h3><span style=\"color: #000000;\"><strong>Dokumentation der Jahreshauptversammlungen\u00a0aus einer bewegten Zeit<\/strong><\/span><\/h3>\n<h2 style=\"text-align: left;\"><\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Die Jahreshauptversammlungen wurden protokolliert und mussten bis 1951 der Milit\u00e4rregierung in Saarlouis und sp\u00e4ter mit Angabe der Tagesordnung beim Gemeindevorsteher beantragt und vorgelegt werden.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Hier einige Beispiele: <strong><a class=\"wpGallery\" title=\"Protokoll 1950\" href=\"http:\/\/unser-niedersaubach.de\/Dokumente\/Theaterverein\/TV_30.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">1950<\/a>,<\/strong> aus <strong>1951<\/strong> liegen nur <a class=\"wpGallery\" title=\"Genehmigungen 1951\" href=\"http:\/\/unser-niedersaubach.de\/Dokumente\/Theaterverein\/TV_31.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">2 Genehmigungen des B\u00fcrgermeisters<\/a> und eine <a class=\"wpGallery\" title=\"Mitgliederliste\" href=\"http:\/\/unser-niedersaubach.de\/Dokumente\/Theaterverein\/TV_32.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mitgliederliste<\/a> vor.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Im Jahre 1953 kam es zur Trennung der Sparten Theater und Gesang, der Kulturverein l\u00f6ste sich auf. Im <strong><a class=\"wpGallery\" title=\"Protokoll 1953\" href=\"http:\/\/unser-niedersaubach.de\/Dokumente\/Theaterverein\/TV_33.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Protokoll<\/a> <\/strong> vom 14. Juni 1953, das an das B\u00fcrgermeisteramt geleitet wurde, wurde die Aufl\u00f6sung von Seiten des M\u00e4nnergesangvereines beschlossen. Am 20. Oktober 1953 stellte Josef Sch\u00e4fer an das Landratsamt den <strong><a class=\"wpGallery\" title=\"Antrag zur erneuten Gr\u00fcndung\" href=\"http:\/\/unser-niedersaubach.de\/Dokumente\/Theaterverein\/TV_34.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Antrag<\/a> <\/strong>auf Genehmigung einer Gr\u00fcndungsversammlung, um den ehemaligen Theaterverein wieder ins Leben zu rufen. Vom Theaterverein \u201eEinigkeit&#8220; wurde ab dem 20. Oktober 1953 ein <strong><a class=\"wpGallery\" title=\"Beschlussbuch\" href=\"http:\/\/unser-niedersaubach.de\/Dokumente\/Theaterverein\/TV_20.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Beschlussbuch<\/a> <\/strong> gef\u00fchrt,\u00a0 das am 26.1.1964 mit dem Protokoll Nr. 35 endet. Im Folgenden werden Beschl\u00fcsse mit der Seitenzahl des Beschlussbuches angegeben. Auf Seite 2 des <strong><a class=\"wpGallery\" title=\"Beschlussbuch\" href=\"http:\/\/unser-niedersaubach.de\/Dokumente\/Theaterverein\/TV_20.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Beschlussbuches<\/a> <\/strong>ist die Wiedergr\u00fcndung des Theatervereines am 25. Oktober 1953 unter seinem urspr\u00fcnglichen Namen dokumentiert.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">1954 wurde noch einmal der Versuch unternommen, beide Sparten wieder unter einem Dach zu vereinen. Der Theaterverein wollte das kulturelle Leben innerhalb der Dorfgemeinschaft wieder \u201eheben&#8220; und richtete am 20. August 1954 ein <strong><a class=\"wpGallery\" title=\"Fusionsangebot\" href=\"http:\/\/unser-niedersaubach.de\/Dokumente\/Theaterverein\/TV_21.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Fusionsangebot<\/a> <\/strong> an den M\u00e4nnergesangverein. Dieses Angebot wurde vom M\u00e4nnergesangverein positiv aufgenommen. Mit <strong><a class=\"wpGallery\" title=\"Einverst\u00e4ndnis zur Fusion\" href=\"http:\/\/unser-niedersaubach.de\/Dokumente\/Theaterverein\/TV_22.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Schreiben<\/a> <\/strong> vom 19. Oktober 1954 erkl\u00e4rte man sich grunds\u00e4tzlich mit einer Fusion einverstanden. In der Folgezeit kam es offensichtlich zu Irritationen, wie sich aus dem Protokoll Nr. 8, Seite 11 des Beschlussbuches ergibt. Die Fusion erfolgte nicht mehr. Beide Vereine waren aber an einer gedeihlichen Zusammenarbeit interessiert. Die Kooperation erfolgte im Wesentlichen bei Fastnachtsveranstaltungen, Kappensitzungen. <\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><span style=\"color: #000000;\"><strong>\u00a0<\/strong><\/span><\/h2>\n<h3><span style=\"color: #000000;\"><strong>Aus dem Spielbetrieb<\/strong><\/span><\/h3>\n<h2><span style=\"color: #000000;\"><strong>\u00a0<\/strong><\/span><\/h2>\n<h3><span style=\"color: #000000;\"><strong>Die Schlacht in der Wolweskaul<\/strong><\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">1954 war das Jahr, in dem das Mundartst\u00fcck <strong><a class=\"wpGallery\" title=\"Die Schlacht an der Wolweskaoul\" href=\"http:\/\/unser-niedersaubach.de\/Dokumente\/Theaterverein\/Wolfeskaul.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Die Schlacht aan der Wolweskaoul<\/a><\/strong> (den Titel einfach anklicken, um zum Drehbuch zu kommen)uraufgef\u00fchrt wurde. Dieses Spiel hatte der Vorsitzende des Theatervereines <strong>Grawen Jupp <\/strong>verfasst. Mit diesem St\u00fcck, das Anfang des 19. Jahrhunderts in Saubach spielte, trug sich der Autor f\u00fcr immer in die Geschichte unseres Dorfes ein. 9 Darsteller des Vereines f\u00fchrten das Spiel zum ersten Mal an den beiden Osterfeiertagen im Gasthaus Krohn vor vollem Haus auf.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Die Schauspieler:<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000000;\">Georg Bachmann, genannt \u201eDragonerschorsch&#8220;: Alfons Kr\u00e4mer<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000000;\">Krischan Neubauer, B\u00fcrgermeister: Oskar Sch\u00e4fer<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000000;\">Pittchen Altmeyer, Schneider: Norbert Bauer<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000000;\">Louis Eisenbarth, Schmied: Erwin Schmidt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000000;\">Kloos Dompenberg, Gemeindediener: Norbert Gross<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000000;\">Hannes vaan der Heck, genannt Heckenhannes, Wirt: Hans Schedler<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000000;\">Matz B\u00f6senberg, Bauer von R\u00fcmmelbach: Josef Sch\u00e4fer<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000000;\">Gret B\u00f6senberg, seine Frau: Anni Sch\u00e4fer<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000000;\">Malchen B\u00f6senberg, beider Tochter: R\u00f6schen Willems<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Nach einer dritten Auff\u00fchrung im Oktober interessierte sich auch Radio Saarbr\u00fccken f\u00fcr das Mundartspiel. Aus dem Beschlussbuch (Seite 12): \u201eDas nach dem Theaterspiel verfasste H\u00f6rspiel <strong><a class=\"wpGallery\" title=\"Die Schlacht an der Wolweskaoul\" href=\"http:\/\/unser-niedersaubach.de\/Dokumente\/Theaterverein\/Wolfeskaul.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Der letzte Wolf<\/a><\/strong> wurde von Radio Saarbr\u00fccken angenommen. Nach R\u00fccksprache mit dem Verfasser, Josef Sch\u00e4fer, hat Herr Lenz von Radio Saarbr\u00fccken die Dialekt-Sprechrollen dem Theaterverein \u201eEinigkeit&#8220; \u00fcbertragen. Die Spieler erkl\u00e4rten sich bereit, das Angebot zu akzeptieren. Die Tonaufnahmen erfolgen in n\u00e4chster Zeit.&#8220; Im Beschlussbuch wird Seite 16 berichtet, wie Herr Lenz sich im Vereinslokal mit den Spielern traf und ihnen auch f\u00fcr das H\u00f6rspiel die Rollen \u00fcbertrug. Die Spieler wurden am am 12.12.1954 mit dem Bus nach Saarbr\u00fccken gebracht, um das Spiel im Sendehaus aufzunehmen. Herr Lenz zeigte sich sehr zufrieden mit den Leistungen der Sprecher und stellte in Aussicht, dass Radio Saarbr\u00fccken auch in Zukunft mit der Saubacher Laienspielschar zusammenarbeiten k\u00f6nne. Das H\u00f6rspiel sollte am 28. Februar 1955 gesendet werden. Die Spieler erhielten ein Honorar von 2000 frs.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">In dem H\u00f6rspiel <strong><a class=\"wpGallery\" title=\"Die Schlacht an der Wolweskaoul\" href=\"http:\/\/unser-niedersaubach.de\/Dokumente\/Theaterverein\/Wolfeskaul.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Der letzte Wolf<\/a> <\/strong>\u00fcbernimmt ein Sprecher die Aufgabe, die Zuh\u00f6rer in die Zeit um 1816 in dem kleinen D\u00f6rfchen einzuf\u00fchren und gek\u00fcrzte Passagen zu \u00fcberbr\u00fccken: <strong><em>Niedersaubach im Jahre 1816 &#8230;. Nach den langen unruhigen Jahren des Napoleon-Krieges ist nun endlich wieder Ruhe und Frieden in das kleine, 12 H\u00e4user z\u00e4hlende D\u00f6rfchen eingekehrt.<\/em> <\/strong>Doch da \u00fcberschlagen sich die Ereignisse. Der mittellose Dragonerschorsch aus Saubach verliebt sich in die Tochter eines reichen R\u00fcmmelbacher Bauern, womit dieser ganz und gar nicht einverstanden ist. Er setzt die Saubacher Bauern unter Druck, damit diese der Liaison ein Ende setzten. Das bringt ebenso viel Unruhe ins Dorf, wie ein streunender Wolf, gegen den die \u201etapferen Helden&#8220; des Dorfes auf k\u00f6nigliche Anordnung zu Felde ziehen m\u00fcssen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Das durch das H\u00f6rspiel nun bekannte Spiel wurde am 20. M\u00e4rz 1955 in Schmelz- Bettingen mit gro\u00dfem Erfolg aufgef\u00fchrt. Aus dem Beschlussbuch: \u201eDer Erfolg war stimmungsm\u00e4\u00dfig sehr gut, ein gutes Theaterpublikum spendete den Leistungen der Spieler st\u00fcrmischen Applaus.&#8220;<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\"><strong><a class=\"wpGallery\" title=\"Die Schlacht an der Wolweskaoul\" href=\"http:\/\/unser-niedersaubach.de\/Dokumente\/Theaterverein\/Wolfeskaul.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Die Schlacht in der Wolweskaul<\/a> <\/strong>war nicht das einzige St\u00fcck von <strong>Josef Sch\u00e4fer<\/strong>. Er schrieb auch einige Lustspiele, die ebenfalls vom Publikum gefeiert wurden:<\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000000;\">Et es alt datt (1954)<\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000000;\">Et gett nur um de Sach (08. Mai 1955)<\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000000;\">Die japanisch Ferkelzucht (17. Juli 1955)<\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000000;\">Es hat geschnackelt (1956)<\/span><\/p>\n<h2><span style=\"color: #000000;\"><strong>\u00a0<\/strong><\/span><\/h2>\n<h3><span style=\"color: #000000;\"><strong>Die Schauspieler auf gro\u00dfer Fahrt<\/strong><\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Bereits im Jahr 1951 plante man eine Fahrt an die Mosel. In den Unterlagen findet sich noch ein <strong><a class=\"wpGallery\" title=\"Brief an den Schweicher B\u00fcrgermeister\" href=\"http:\/\/unser-niedersaubach.de\/Dokumente\/Theaterverein\/TV_15.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Brief<\/a> <\/strong> an den B\u00fcrgermeister von Schweich. Der Kulturverein k\u00fcndigt in diesem Brief eine Fahrt nach Schweich an und bittet um die Vermittlung eines Kontaktes mit einem kulturellen Verein. Wie das beiliegende Kuvert belegt, beantwortete der <strong>Verein f\u00fcr Verkehr und Heimatpflege<\/strong> den Brief des Niedersaubacher Kulturvereines. Leider ist das Antwortschreiben nicht mehr auffindbar. Im Anhang befindet sich auch eine Liste der Teilnehmer zwecks Beantragung eines Sammelvisums.<\/span><\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\"><strong>\u00a0<\/strong><\/span><\/h2>\n<h3><span style=\"color: #000000;\"><strong> Fahrt an die Mosel 1959<\/strong><\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #000000;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-629\" title=\"tv_3\" src=\"http:\/\/unser-niedersaubach.de\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/tv_3.jpg\" alt=\"tv_3\" width=\"464\" height=\"329\" srcset=\"https:\/\/unser-niedersaubach.de\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/tv_3.jpg 580w, https:\/\/unser-niedersaubach.de\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/tv_3-300x212.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 464px) 100vw, 464px\" \/><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #000000;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-630\" title=\"tv_4\" src=\"http:\/\/unser-niedersaubach.de\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/tv_4.jpg\" alt=\"tv_4\" width=\"464\" height=\"324\" srcset=\"https:\/\/unser-niedersaubach.de\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/tv_4.jpg 580w, https:\/\/unser-niedersaubach.de\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/tv_4-300x209.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 464px) 100vw, 464px\" \/><\/span><\/p>\n<h3><\/h3>\n<h3><span style=\"color: #000000;\"><strong> Der Amtsschimmel<\/strong><\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Der Verein musste sich nicht nur mit den Franzosen wegen irgendwelcher Lappalien herumschlagen, sondern auch mit den Beh\u00f6rden im Saargebiet, wie anh\u00e4ngende Dokumente belegen. Mal ging es um die <strong><a class=\"wpGallery\" title=\"Genehmigung\" href=\"http:\/\/unser-niedersaubach.de\/Dokumente\/Theaterverein\/TV_16.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Genehmigung<\/a> <\/strong><strong>Lustbarkeitssteuer (!)<\/strong> erhoben. In einem <strong><a class=\"wpGallery\" title=\"Befreiung von der Lustbarkeitssteuer\" href=\"http:\/\/unser-niedersaubach.de\/Dokumente\/Theaterverein\/TV_17.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Schreiben<\/a> <\/strong>vom 31.01.1951 wird um die Befreiung von der Lustbarkeitssteuer nachgesucht. eines Theaterabends, mal um die Erlaubnis, eine Versammlung abhalten zu d\u00fcrfen. Man glaubt es kaum, aber von beh\u00f6rdlicher Seite wurde auf alle Veranstaltungen eine<\/span><\/p>\n<h2><span style=\"color: #000000;\"><strong>\u00a0<\/strong><\/span><\/h2>\n<h3><span style=\"color: #000000;\"><strong>Aus dem Spielbetrieb in den Jahren 1955 bis &#8230;<\/strong><\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Da die Saarabstimmung im Jahre 1955 auch in unserem Dorf hohe Wellen schlug, beschloss man, alle Auff\u00fchrungen w\u00e4hrend der Wahlkampfzeiten auszusetzen. Die erste Auff\u00fchrung erfolgte an Weihnachten 1955 mit dem Volksschauspiel <strong>Verlorene Heimat. <\/strong>Dieses St\u00fcck war so erfolgreich, dass man es am 6.1.1956 im Saale Str\u00e4\u00dfer in Lebach auff\u00fchrte.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">In der Mitgliederversammlung am 15.1.1956 gab der Vorsitzende Josef Sch\u00e4fer einen Rechenschaftsbericht \u00fcber die vergangene Saison. Er f\u00fchrte aus, dass der Verein sechsmal an die \u00d6ffentlichkeit getreten sein, davon allein dreimal ausw\u00e4rts. Ferner erw\u00e4hnte er auch die zwei Kappensitzungen, die gemeinsam mit dem M\u00e4nnergesangverein durchgef\u00fchrt wurden. Au\u00dferdem beschloss man in dieser Versammlung, auch ausw\u00e4rtige Spieler in den Verein aufzunehmen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Im M\u00e4rz 1957 wurde das Schauspiel in 3 Akten <strong>Ein Mann steht durch <\/strong>von D\u00f6rfler aufgef\u00fchrt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Rollen waren wie folgt besetzt.:<\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 90px;\"><span style=\"color: #000000;\">Oskar Gra\u00dfhof, Fabrikbesitzer: Josef Sch\u00e4fer<\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 90px; text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">Hanna, seine Frau: Gerda Gro\u00df<\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 90px; text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">Marianne, seine Tochter: Cilly Schwinn<\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 90px; text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">Kurt, sein Sohn: Arnold Schaefer<\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 90px; text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">Peter Dirks, Direktor: Ludwig Reiher<\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 90px; text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">Georg Schmidt, Diener: Erwin Schmitt<\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 90px; text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">Fritz Boggelmann: Norbert Bauer<\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 90px; text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">Fred Eicholz: Alfons Kr\u00e4mer<\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-631 \" title=\"tv_5\" src=\"http:\/\/unser-niedersaubach.de\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/tv_5.jpg\" alt=\"Josef Sch\u00e4fer, Gerda Gro\u00df und Ludwig Reiher \" width=\"464\" height=\"362\" srcset=\"https:\/\/unser-niedersaubach.de\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/tv_5.jpg 580w, https:\/\/unser-niedersaubach.de\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/tv_5-300x234.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 464px) 100vw, 464px\" \/><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-632 \" title=\"tv_6\" src=\"http:\/\/unser-niedersaubach.de\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/tv_6.jpg\" alt=\"Josef Sch\u00e4fer, Cilly Schwinn, Gerda Gro\u00df und Ludwig Reiher\" width=\"464\" height=\"431\" srcset=\"https:\/\/unser-niedersaubach.de\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/tv_6.jpg 580w, https:\/\/unser-niedersaubach.de\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/tv_6-300x278.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 464px) 100vw, 464px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">An den beiden Osterfeiertagen wurde das Lustspiel in 3 Akten <strong>Sturm im Ma\u00dfkrug <\/strong>von Stra\u00dfer-Lang aufgef\u00fchrt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Rollenbesetzung:<\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 90px;\"><span style=\"color: #000000;\">Sanna Dobmeier, Gastwirtin: Hildegard Endres<\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 90px; text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">Christl, deren Tochter: Roswitha Willems<\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 90px; text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">Andreas Hofbauer, Viehh\u00e4ndler: Ludwig Reiher<\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 90px; text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">Severin, dessen Sohn: Alfons Kr\u00e4mer<\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 90px; text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">Leni, Kellnerin und Magd: Gisela Reiher<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-633 \" title=\"tv_7\" src=\"http:\/\/unser-niedersaubach.de\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/tv_7.jpg\" alt=\"Wer kennt die Schauspielertruppe?\" width=\"464\" height=\"342\" srcset=\"https:\/\/unser-niedersaubach.de\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/tv_7.jpg 580w, https:\/\/unser-niedersaubach.de\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/tv_7-300x220.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 464px) 100vw, 464px\" \/><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Werner Schmidt<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Jahr nach Beendigung des zweiten Weltkrieges war der Wunsch in der Bev\u00f6lkerung nach einer R\u00fcckkehr in ein normales, friedliches Leben sehr gro\u00df. Man wollte wieder einer geregelten Arbeit nachgehen, man wollte aber auch miteinander feiern oder gemeinsame Interessen pflegen. &hellip; <a href=\"https:\/\/unser-niedersaubach.de\/?page_id=613\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":50,"menu_order":10,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"class_list":["post-613","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/unser-niedersaubach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/613","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/unser-niedersaubach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/unser-niedersaubach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/unser-niedersaubach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/unser-niedersaubach.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=613"}],"version-history":[{"count":38,"href":"https:\/\/unser-niedersaubach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/613\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7701,"href":"https:\/\/unser-niedersaubach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/613\/revisions\/7701"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/unser-niedersaubach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/50"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/unser-niedersaubach.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=613"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}