{"id":4911,"date":"2012-11-21T00:36:59","date_gmt":"2012-11-20T23:36:59","guid":{"rendered":"http:\/\/unser-niedersaubach.de\/?p=4911"},"modified":"2013-11-13T17:43:02","modified_gmt":"2013-11-13T16:43:02","slug":"gedenkveranstaltung-am-volkstrauertag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/unser-niedersaubach.de\/?p=4911","title":{"rendered":"Gedenkveranstaltung am Volkstrauertag"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Bewegender Abschluss der 800-Jahr-Feiern<\/span><\/h3>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Den Opfern von Krieg und Gewalt<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Die Niedersaubacher gedachten in einer bewegenden Feier ihrer Kriegsgefallenen und der Opfer von Gewalt.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_4913\" style=\"width: 460px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a title=\"Fotogalerie &quot;Volkstrauertag am 18.11.2012&quot; von Monika Buchmann (Fotoclub Lebach)\" href=\"http:\/\/unser-niedersaubach.de\/Fotos\/800\/18-11-2012\/index.htm\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4913\" class=\" wp-image-4913\" title=\"Volkstrauertag 2012 Niedersaubach (7) I\" alt=\"\" src=\"http:\/\/unser-niedersaubach.de\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/Volkstrauertag-2012-Niedersaubach-7-I-1024x680.jpg\" width=\"450\" height=\"299\" srcset=\"https:\/\/unser-niedersaubach.de\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/Volkstrauertag-2012-Niedersaubach-7-I-1024x680.jpg 1024w, https:\/\/unser-niedersaubach.de\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/Volkstrauertag-2012-Niedersaubach-7-I-300x199.jpg 300w, https:\/\/unser-niedersaubach.de\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/Volkstrauertag-2012-Niedersaubach-7-I.jpg 1156w\" sizes=\"auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-4913\" class=\"wp-caption-text\">Ortsvorsteher Werner Schmidt, Staatssekret\u00e4r J\u00fcrgen Barke und Major Udo Francke als stellv. Bataillonskommandeur 261 gedenken der Niedersaubacher Kriegsopfer, Foto: Monika Buchmann (Fotoclub Lebach)<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: center;\"><em><span style=\"color: #ff0000;\">Dieses Startbild anklicken, um zur Fotogalerei zu gelangen!<\/span><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Pastor Herrmann Ludwig Meiser war aus Trier angereist, um in seiner ehemaligen Kirche f\u00fcr die Opfer zu beten. Er war es, der vor vielen Jahren diesen Opfern Erinnerungstafeln anbringen lie\u00df. Mit eindringlichen Worten warb er um die \u201egeschichtliche Verantwortung, der wir uns stellen m\u00fcssen\u201c. Der Wortgottesdienst wurde von J\u00fcrgen Fr\u00f6hlich (Orgel) und Wolfgang Link (Violine) mit Werken von Bach und H\u00e4ndel feierlich umrahmt. Ortsvorsteher Werner Schmidt\u00a0 legte zum Ende der kirchlichen Feier mit Major Udo Franke und in Begleitung des Staatssekret\u00e4rs J\u00fcrgen Barke einen Kranz an den Erinnerungstafeln nieder.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">W\u00e4hrenddessen hatte vor dem Kirchenportal ein Ehrenzug des Fallschirmj\u00e4gerbataillons 261 Aufstellung genommen. Angef\u00fchrt von Trommlern des Musikvereines Gresaubach und flankiert von Fackeltr\u00e4gern der Freiwilligen Feuerwehr Niedersaubach marschierte der Ehrenzug zur Antoniushalle. Im weiteren Gefolge reihten sich die Reservisten und zahlreiche B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger ein. Auf dem Hallenvorplatz nahmen die Unifomierten noch einmal Stellung ein. Der Ortsvorsteher bezeichnete es als gro\u00dfe Auszeichnung f\u00fcr sein Dorf und die Gefallenen, dass ein Ehrenzug der Bundeswehr die Veranstaltung w\u00fcrdigte. Auf sein Zeichen hin trug Roman Herrmann auf seiner Trompete das Lied \u201eIch hatt\u2018 einen Kameraden\u201c vor.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">In der Antoniushalle wurde die zivile Gedenkfeier durch Lothar Schmidt mit der Begr\u00fc\u00dfung der anwesenden G\u00e4ste er\u00f6ffnet. Er leitete die nun folgenden Vortr\u00e4ge mit den Worten ein, dass Niedersaubach in beiden Weltkriegen einen hohen Blutzoll zu entrichten hatte. Aus dem Ersten Weltkrieg kehrten sechzehn junge M\u00e4nner nicht mehr aus dem m\u00f6rderischen Stellungskrieg heim. Im Zweiten Weltkrieg waren einunddrei\u00dfig Opfer von Krieg und Gewalt zu beklagen. Er begr\u00fc\u00dfte nun zehn Nachfahren des ersten Dorfschullehrers Peter Adam, die aus ganz Deutschland zu der Feier angereist waren. Peter Adam hatte im Zweiten Weltkrieg den h\u00f6chsten Blutzoll zu zahlen:\u00a0 Er verlor vier seiner sieben S\u00f6hne.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Die nun folgende Ehrung der Opfer wurde von Martha Grohs er\u00f6ffnet. Sie trug ein wehm\u00fctiges Gedicht vor, das ein Soldat aus dem Deutsch-Franz\u00f6sischen Krieg seinen Eltern zu Weihnachten 1870 geschrieben hatte.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Nach einem feierlichen Musikvortrag von Wolfgang Link und J\u00fcrgen Fr\u00f6hlich nahmen Cathrin Gorges und Florian Wagner vor einer breiten Leinwand Aufstellung. Auf dieser Leinwand wurden nun von Ivica Maksimovic Fotos der Gefallenen und ihre Daten visualisiert, w\u00e4hrend die beiden jungen Leute die Namen und Schicksale abwechselnd vortrugen. Da war die Rede von dem achtzehnj\u00e4hrigen jungen Soldaten, der in Italien ums Leben kam, als er versuchte, seinen schwer verletzten Zugf\u00fchrer aus der Hauptkampfzone zu bergen. Oder von dem t\u00f6dlich verletzten Soldaten, den seine Kameraden in einem Schneegrab begraben mussten, da die Erde darunter hart gefroren war. Sie berichteten von einem Soldaten, der erschossen wurde, als er sein Pferd retten wollte. Cathrin und Florian trugen auch die Schicksale eines KZ-Opfers in Dachau und eines Euthanasieopfers in der T\u00f6tungsanstalt Hadamar vor. Ebenso gab es zwei kindliche Opfer zu beklagen, die beim Spiel mit Kriegsmunition ums Leben kamen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Der Vortrag der beiden jungen Leute wirkte auch deshalb so stark, weil sie in etwa im gleichen Alter sind wie viele der Opfer waren.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Nach der Ehrung der Opfer interpretierte Walter Nimmesgern das Antikriegslied \u201eSag mir, wo die Blumen sind\u201c.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Nachdem der Ortsvorsteher in seinem Schlusswort an die Besucher appellierte, alle dabei zu helfen, Frieden im Kleinen und Gro\u00dfen zu bewahren, rief er zum gemeinsamen Vortrag der Nationalhymne auf.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Werner Schmidt, Ortsvorsteher<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bewegender Abschluss der 800-Jahr-Feiern Den Opfern von Krieg und Gewalt Die Niedersaubacher gedachten in einer bewegenden Feier ihrer Kriegsgefallenen und der Opfer von Gewalt. 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