Franz Alt

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Franz Alt (* 28.10.1894/ + 01.11.1915)

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Franz Alt („Homes“ ausgangs der „Lach“ am Ortsausgang links Richtung Rümmelbach) findet man in den Lebacher Familienbüchern von Gerhard Storb unter der Eintrags-Nr.: 18.

Er ist laut Familienbuch Sohn des Bergmanns Jacob Alt(* 29.07.1858/ + 19.03.1924) und Louise Jank (* 20.04.1864 in Gonnesweiler/ + 23.03.1926).

Franz Alt, FAR 16, * 1894 (Niedersaubach)/ + 1915 (Kevevara, Serbien)

Sein Todesdatum wird auch von Peter Adam in der Ortschronik für den 01.11.1915 vermerkt.

Als Todesursache halten sowohl Peter Adam als auch Gerhard Storb „Typhus“ fest. Gestorben ist er in einem Lazarett bei Kevevara; Kevevara gehörte damals zu Österreich-Ungarn und gehörte zum Banat (dem Siedlungsgebiet der Donauschwaben). Kevevara liegt seit dem Versailler Friedensvertrag in der serbischen Provinz Vojvodina und heißt jetzt: Kovin.

Der Volksbund weist für Franz Alt keine mögliche Grablage nach.

Franz Alt diente als Kanonier im lothringischen Fußartillerie-Regiment Nr. 16 (in der 5. Batterie des II. Bataillons). In den Verlustlisten dieses Regiments ist er auch namentlich genannt. Das lothringische Fußartillerie-Regiment Nr. 16 war direkt dem XVI. Armeekorps in Metz unterstellt.

Zur Erklärung: Das XVI. Armeekorps in Metz unterstand der VII. Armeeinspektion in Saarbrücken.

Zum kriegsgeschichtlichen Hintergrund: Am 6. Oktober 1915 beginnt die deutsche Offensive gegen Serbien, um Österreich-Ungarn zu entlasten. Diese Offensive wird mit dem Rückzug der Serben unter hohen serbischen Verlusten am 23. November 1915 durch die Mittelmächte erfolgreich abgeschlossen.

Franz Alt ist offensichtlich auf dem Vormarsch nach Serbien an Typhus gestorben.