Johann Austgen

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Johann Austgen (* 11.10.1885/ + 23.03.1918)

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Gerhard Storb führt Johann Austgen unter der Nr.: 72 (* 11.10.1885/ + 23.03.1918 in La Capelle im Kriegslazarett) als Sohn von Michel Austgen (* ? in Rech bei Merzig/ + 04.12.1902) und von Maria Hoffmann (* ? in Limbach/ + 02.10.1937) in den Lebacher Familienbüchern auf.

Die Ortschronik bestätigt den Tod des Rümmelbachers (der Hausnamen ist: „Schäppes“ an der Hauptstraße links Richtung Gresaubach) am 23.03.1918.

Totenbildchen von Johann Austgen

Totenbildchen von Johann Austgen

Vorderseite des Totenbildchens von Johann Austgen

Ernst Schmitt gibt in seinem Lebacher Gefallenenbuch an, Johann Austgen habe im Fußartillerieregiment 18 (das Thüringische) beim 7. Reservebataillon (laut Volksbund: als Fahrer) gedient. Dieses Regiment hatte seinen Standort in Kassel und Mainz. Wo genau sein Bataillon vor Kriegsbeginn stationiert war, konnte ich nicht herausfinden.

Der Volksbund kennt seine Grablage in Mennevret (Frankreich), Endgrablage: Block 1, Grab 125.

Ich zitiere den Volksbund: „Der deutsche Soldatenfriedhof Mennevret wurde Anfang August 1919 von den französischen Militärbehörden als Sammelfriedhof für deutsche Kriegstote angelegt, die in 48 Gemeindebereichen bis zu 50 km entfernt eine provisorische Grabstätte gefunden hatten. 1914 wurden die ersten Toten in der Umgebung des Ortes beigesetzt, als die französische Armee Ende August vergeblich versuchte, den deutschen Angriff auf der Linie St.Quentin-Vervins zum Stehen zu bringen. Mit dem deutschen Rückzug auf die „Siegfried-Stellung“ im März 1917 reduzierte sich die Entfernung zur Front von bisher 60 km auf etwa 15 km. Dieses führte zur Einrichtung zahlreicher Lazarette in Mennevret sowie in den umliegenden Städten und Dörfern. Dementsprechend stieg die Zahl der Sterbefälle. Auch brachte die in Stellung befindliche Truppe ihre Gefallenen selbst auf die rückwärts liegenden Regiments- oder Divisionsfriedhöfe. Der weitaus größte Teil der hier Ruhenden, deren Truppenteile in allen Ländern und Provinzen des damaligen Deutschen Reiches beheimatet waren, starb jedoch während der deutschen Großangriffe im März und Ende Mai 1918 sowie beim Rückzug und bei den heftigen Abwehrkämpfen von August bis November 1918.“

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