Wilhelm Schäfer

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Wilhelm Schäfer (* 10.03.1886/ + ?)

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Wilhelm Schäfer wird in der Ortschronik nicht erwähnt. Allerdings befindet sich sein Namen auf den Gedenktafeln in der Antoniuskapelle.

Wilhem Schäfer ist ein „Brendels“ aus dem „Unnerschden Ecken“; er ist ein Cousin des sehr bekannten „Grawen Battis“; sein Stiefvater war ein „Hippchen“ aus dem „Unnerschenden Ecken“ („Papa Fritz“).

Wenn Peter Adam ihn nicht aufgeführt hat, ist er wahrscheinlich nicht mehr bei Peter Adam in Niedersaubach zur Schule gegangen. Diese Volksschule wurde 1901 eröffnet.

In den Lebacher Familienbüchern wird Wilhelm Schäfer unter der Eintrags-Nr.: Nr.: 2450 (* 10.03.1886/ + ?) als Sohn des Ackerers Mathias Schäfer (* 28.04.1860/ + 08.05.1887) und von Maria Thewes (* 23.09.1855 in Aschbach/ + 20.06.1925) aufgeführt.

Der Volksbund kennt seine Grablage nicht.

In den Verlustlisten des 8. Rheinischen Infanterie-Regimentes Nr. 70 taucht bei der 9. Kompanie des II. Bataillons ein Musketier namens Wilhelm Schäfer auf, der am 25.09.1914 in Crémery gefallen ist. Weil der Heimatstandort dieses Regimentes Saarbrücken war, ist es nicht ausgeschlossen, dass es sich hier um unseren Wilhelm Schäfer handelt.

Zum kriegsgeschichtlichen Hintergrund: Vom 23. bis zum 27. September 1914 tobte die Schlacht an der Somme, die sich zu einem mörderischen Stellungskrieg entwickelte.

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