Comme un bruit qui court … – Ein Gerücht verbreitet sich …

Beim diesjährigen Einsatz der Lebacher Arbeitsgruppe der Kriegsgräberfürsorge in Consenvoye im Juni dieses Jahres erfolgte eine Einladung zu einer Ausstellung und anschließendem Schauspiel unter freiem Himmel am 22.09.2017, die wir gerne annahmen.
Wir wurden herzlich begrüßt durch Bürgermeister André Dormois und andere vom Conseil Municipal, d.h., dem Gemeinderat von Consenvoye.

Bürgermeister André Dormois (ganz rechts) begrüßt die Niedersaubacher Gäste (von links nach rechts: Josef Heinrich, dazwischen Gemeinderatsmitglied Marc Hussenet und Bernd Schmidt), Fotos: B. Schmidt

Alte Veteranen erinnern sich an der Großen Krieg

Für die Gefallenen des Dorfes werden weiße Kreuze aufgestellt

Die Ausstellung im Gemeindesaal von Consenvoye zeigte die Geschichte der Fliegerei in der Region Meuse während des 1ten Weltkrieges; dabei wurde der Comte de Bruce 1917 abgeschossen.

Anschließend fand in einem alten Weinhofgut ein großes Freiluftspektakel statt.
Mr Dormois begrüßte auch herzlich die Gäste aus Niedersaubach. Über die Gesellschaft „Comme un bruit qui court“ wurde das Stück unter der Regie von Patrice Macel aufgeführt; er hat auch das Stück verfasst.
Laienschauspieler aus Consenvoye brachten ein rührendes und bewegendes Schauspiel dar „so nah, so fern oder Consenvoye vor hundert Jahren“.
Zum Inhalt des Stücks:
1964 werden 2 alte Veteranen gebeten, etwas zum 50-jährigen Ende des 1ten Weltkriegres zu erzählen.
Hierbei wechseln im Schauspiel die Szenen während des Krieges im Dorf von Consenvoye und lassen die Erinnerungen der beide Männer anschaulich werden. Sie erzählen über die Auswirkungen auf das zivile sowie soldatische Dorfleben in Consenvoye, das die 4 Jahre des Krieges durchgängig von den Deutschen sozusagen vor den Toren Verduns besetzt war.
Gegen Ende des Schauspiels wurde  jeder der Gefallenen namentlich zitiert und für ihn ein Kreuz aufgestellt.
Für diese hervorragende Inzenierung bekamen Regisseur und Schauspieler frenetischen Applaus vom Publikum.
Für das nächste Jahr sind in Consenvoye weitere Aufführungen geplant.

 

Bernd und Brigitte Schmidt sowie Josef Heinrich (dessen Onkel Johann Heinrich am 7. Februar 1915 in der Nähe von Consenvoye im Argonnerwald fiel und später in Consenvoye auf einem deutschen Soldatenfriedhof neben 11.000 Kameraden beerdigt wurde)

 

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