Besuch am 2. Mai in Flandern bei Johann Grohs (+ 02.05.1915 in Torhout, Belgien)

Vor genau 100 Jahren starb Johann Grohs, ein 18-Jähriger aus dem Neipler-Haus am Burren, in Torhout in Flandern an den Folgen einer schweren Verwundung, die er durch Granatsplitter am 28. April bei Ausbruch der 2. Flandernschlacht bei Ypern erlitt. Eine Besuchergruppe aus Niedersaubach erwies ihm an seinem 100. Todestag auf Einladung der Gemeinde Torhout die Ehre und besuchte die Schule, die damals als Notlazarett diente und in der er verstarb, sowie den Sammelfriedhof im benachbarten Hooglede, wo er jetzt begraben liegt.

Die Bilder mögen für sich selber sprechen. Alle Bilder stammen von Manfred Mai und sind freigegeben.

Torhout-1_St-Josef-SchuleBild 1 zeigt die Besuchergruppe vor der St. Josef-Schule in Torhout, die bei den Flandernschlachten als Notlazarett diente und in der Johann Grohs am 2. Mai 1915 nachts an der Folgen der Verwundung vom 22. April 1915 (2. Flandernschlacht) verstorben war. Der belgische Gastgeber Chris Spriet (5. v. l.) begrüßt die Niedersaubacher Gäste vor der Schule.

Torhout-2_HoogledeBild 2 zeigt das Grab von Johann Grohs, das sich jetzt auf dem Sammelfriedhof in Hooglede (15 km von Torhout entfernt) befindet. Ursprünglich war er auf dem Schulhof in Torhout beerdigt worden. Jetzt ist es geschmückt von den Blumen, welche Torhouter und Niedersaubacher Freunde niedergelegt haben.

Torhout-3_TrompeterBild 3 zeigt unseren Trompeter Roman Herrmann vom Musikverein Gresaubach, der für Johann Grohs das Lied “Ich hatt’ einen Kameraden …” spielt.

Torhout-4_UrgroßneffeBild 4 zeigt den Urgroßneffen von Johann Grohs, Simon Gross, der (ebenfalls 18 Jahre alt) aus einem Brief von Johann Grohs (damals auch 18 Jahre alt) an die Heimat vorliest.

Torhout-5_Last-PostBild 5 zeigt 2 Hornbläser, die den Last Post spielen, der in Ypern seit 1929 täglich zu Ehren der britischen Gefallenen der Flandernschlachten pünktlich um 20 Uhr gespielt wird. Sie haben bereits für Präsident Barack Obama und Kanzlerin Merkel gespielt und spielen heute für die Niedersaubacher Gäste.

Torhout-6_GastgeschenkBild 6 zeigt den belgischen Gastgeber Chris Spriet (links), als er von Lothar Schmidt als Gastgeschenk das Niedersaubacher Plakat: “Nie wieder Krieg – Plus jamais la guerre – Nooit mer oorlog!” bekommt.

L. Sch.

Torhout 2. Mai 2015

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