Malteser Jugend stellt sich in den Dienst der Gemeinschaft – auch bei uns im Dorf

Beim Abschlussgottesdienst am Freitag, 7. August, war zu spüren, dass die Malteser Jugend eine lebendige Gemeinschaft bildet. Sie hatte mit ca. 650 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus ganz Deutschland und der Westukraine auf den Theelwiesen bei La Motte ein Bundeszeltlager durchgeführt, das junge Leute eine Woche lang im Geist der christlichen Botschaft zusammenführte und vielfältigen religiösen und gesellschaftlichen Themen gewidmet war.

Gestaltet war der Aufbau der Zeltstadt als „Zauberakademie La Motte“; die Kinder und Jugendlichen sollten rätselhafte Aufgaben lösen, um sich „vor dunklen Mächten zu schützen“. Ähnlich wie bei Harry Potter standen dabei Mannschaften aus verschiedenen „Zeltklassen“ im Wettbewerb gegeneinander.

Der logistische Aufwand zur Errichtung der Zeltstadt war gigantisch, und die ehrenamtlichen Helfer und Betreuer waren zum Ende hin schon sehr erschöpft. Das galt insbesondere für das Küchenteam, das da einiges zu bewerkstelligen hatte, um „die vielen Mäuler zu stopfen“.

Wir in Niedersaubach wurden angefragt, ob an diesem Freitag zum Ausklang des Zeltlagers junge Leute etwas für unser Dorf tun könnten. Diese Frage stellte man auch anderen Orten in Lebach und Umgebung. In Niedersaubach verständigte man sich, den Rümmelbacher Dorfbrunnen zu reinigen und das Bannkreuz zwischen Aschbach und Niedersaubach oberhalb des „Deiwelsgrawen“ freizuschneiden und neu zu streichen. Angedacht war zunächst auch, die total verdreckten Unterstände an unseren Bushaltestellen zu säubern, aber das war dann leider aus organisatorischen Gründen nicht möglich. Hier müssen wir nochmals mit der Stadt als Eigentümerin reden, dass das nach Fertigstellung der Straßensanierung gemacht wird. Ansonsten müssen wir es halt in der Dorfgemeinschaft selber in die Hand nehmen.

Danken möchte ich Hansi Zangerle und Werner Mai, welche die Arbeitsgruppe in Rümmelbach betreut und angeleitet hatten. Patrick Warken und Klaus Wenske werden Verständnis dafür haben, dass trotz ihrer guten Vorbereitung die Reinigung der Bushaltestellen nicht erfolgen konnte.

Die jungen Malteserinnen und Malteser waren jedenfalls hoch motiviert und haben am Rümmelbacher „Burren“ und am Wegkreuz oben bei Aschbach saubere Arbeit abgeliefert.

Dafür gilt ihnen unser Dank!

Lothar Schmidt